DAS WOLFSGRAU

Betreten Sie die Grabkammer des nachgebauten Trekroner-Grydehøjgrav und erleben Sie einen einzigartigen Bestattungsmoment im Vølvens Grav.

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Es sieht makaber aus, als läge sie dort unten im Grab. Man hat den Kopf vom Körper getrennt, und er steht nun aufrecht auf dem Hals. Sie wollen kein Risiko eingehen. Die Völva ist tot. Nun geht es darum, ihr ein ordentliches Begräbnis zu geben, damit sie nicht zurückkehrt. Man hat ihr einen Eimer und einen Sarg gegeben. Und natürlich den Völva-Stab, der neben ihr liegt.

Die Wölfin ist nicht allein. Unter anderem werden ein Schafsfötus und ein Hund in ihr Grab gelegt. Der Hund wird in zwei Hälften geteilt, um eine halbe Drehung gedreht und um eine Steinsäule zu Füßen der Wölfin gelegt. Der alte Hengst wird zum Grab geschleift. Man quält ihn mit Schlägen und Geschrei, bis er schweißüberströmt ist und Schaum vor dem Maul hat. Dann sticht und schlitzt man auf das Tier ein, bis das Blut in alle Richtungen spritzt. Wenn der Hengst stirbt, wird er ins Grab geschleift. Man legt ihn auf den Bauch, ein Bein über den Körper der Wölfin.

Am Rande des Grabes steht die Gemeinde und singt rhythmisch und vielstimmig. Sie fürchten und respektieren die Völv gleichermaßen. Nun nehmen sie Abschied von ihr, und es soll für immer sein. Augenblicklich rollen die Männer gewaltige Felsbrocken an den Rand und kippen sie über das Pferd und die Frau. Sicher ist sicher.

Das Wolfsgrab Es handelt sich um eine Rekonstruktion des spektakulären Trekroner-Grydehøj-Grabes, das 2007 etwas außerhalb von Roskilde entdeckt wurde. Der Archäologe Jens Ulriksen half bei der Ausgrabung des Gewölbes, des Pferdes, des Hundes und aller anderen.

Partner

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Designer Jim Lyngvild, der Modellbaufirma 10TONS und Funens Naturværksted.

Finanzielle Unterstützung

Die Ausstellung wurde durch einen Zuschuss des Kulturfonds der Region Seeland ermöglicht, der bedeutende kulturelle Leuchttürme, Attraktionen und Ausstellungen in der Region unterstützt.