KREISFÖRMIG

Stellen Sie sich mitten in Borgring hin und spüren Sie die Atmosphäre des UNESCO-Weltkulturerbes und das Rascheln der Geschichte unter Ihren Füßen.

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Wer auf dem Borgring steht, befindet sich inmitten eines archäologischen Rätsels. Hier stand einst eine gewaltige, kreisrunde Wikingerburg – erbaut mit einer Präzision und Geometrie, die ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus war. Sie wurde um das Jahr 980 von Harald Blauzahn im Rahmen seiner grandiosen Pläne für ein vereintes, christliches Dänemark errichtet.

Und dann verschwand es. Fast spurlos.

Borgring war ein Machtdemonstration ohnegleichen: 144 Meter Durchmesser, errichtet aus gewaltigen Mengen Erde, Holz und Torf. Doch als Archäologen mit den Ausgrabungen begannen, fanden sie … fast nichts. Keine Häuser. Keine Straßen. Keine Gräber. Nur den perfekten Kreis des Walls und die vier Tore, die in die entferntesten Winkel der Welt wiesen. Wurde Borgring nie fertiggestellt? War es ein Prototyp? Oder wurde es rein als Symbol – ohne jeglichen praktischen Nutzen – errichtet?

In Borgring können Sie den Spuren der Archäologen folgen, ihre Ausgrabungsstätten besichtigen und ihre Funde – und auch die nicht gefundenen – nachlesen. Sie erfahren mehr über moderne Ausgrabungstechniken wie Lidar, Gradiometer und Radiokohlenstoffdatierung und verstehen, warum Borgring bis heute mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

UNESCO WELT ERBE 2023