GESCHICHTE DER ARCHÄOLOGIE

Erkunden Sie unsere archäologischen Pavillons und entdecken Sie viele spannende antike Funde.

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Vielleicht haben Sie sich schon einmal gebückt, um eine alte Tonscherbe aufzuheben. Sie haben sie ein wenig gedreht und die undeutlichen Muster betrachtet. Die glatte Außenseite, die raue Innenseite. Sie verrät Ihnen nichts. Sie haben keine Ahnung, ob sie aus dem Mittelalter oder den 1970er-Jahren stammt. Sie fällt zurück zu Boden und gerät aus Ihren Gedanken, während Sie weitergehen. Aber haben Sie sich jemals gefragt, was ein Archäologe aus dieser kleinen Tonscherbe herausholen könnte?

Im Dänischen Schlosszentrum möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Geschichte der Archäologie geben. Wir tauchen ein in die Anfänge der Ausgrabungen in Vordingborg in den 1880er Jahren, als das Schloss nach Jahrhunderten unter der Erde langsam wieder zum Vorschein kam. In den folgenden 130 Jahren verlagerte sich der Fokus der Archäologen von der Suche nach Königen und Macht hin zu einem Interesse an den individuellen und alltäglichen Geschichten. Ein „fantastischer Fund“ war nicht mehr nur ein Ring, von dem man träumen konnte, er sei einst einem Königspaar entrissen worden. Heute kann er auch Holz, Seile und andere organische Materialien umfassen, die helfen, historische Ereignisse zu datieren.

Die hier eingesetzte Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten, das Leben im Mittelalter hautnah zu erleben. Wir öffnen den Werkzeugkasten der Archäologen und finden die Radiokohlenstoffdatierung, die Dendrochronologie und die Makrofossilienanalyse. Mit diesen Methoden lässt sich beispielsweise genau bestimmen, in welchem ​​Jahr das Holz für die frühesten Bauten der Burg gefällt wurde. Oder wann ein Stück Brei in einer Schüssel eingebrannt ist.

Besuchen Sie unsere Ausstellungspavillons im Freien und sehen Sie Bilder, Geschichten und Funde aus 130 Jahren Archäologie auf dem Schlossgelände.