DIE BURGRUINE

Die Geschichten über die königliche Macht von Vordingborg beginnen schon, bevor man das Schlosszentrum in Dänemark betritt.

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Die Geschichten über die königliche Macht von Vordingborg beginnen schon, bevor man das Schlosszentrum in Dänemark betritt.

Direkt vor dem Museumseingang befinden sich die historischen Burgruinen, die Sie auf eine einzigartige Reise durch die dänische Geschichte mitnehmen. Vom majestätischen Gänseturm über die historischen Ruinen der St.-Andreas-Kirche bis hin zur imposanten Ringmauer, die heute noch Zeugnis von einstiger Größe und Macht ablegt.

Die Burgruine ist der perfekte Ort für einen Spaziergang, um etwas über Geschichte zu lernen oder ein Picknick zu genießen – vor, während oder nach Ihrem Besuch im Ausstellungsgebäude des Dänischen Burgzentrums.

Denken Sie daran, dass Sie mit unserem Audioguide die Geschichten direkt in Ihre Ohren hören können, während Sie durch die Burgruine spazieren.

DER GÄNSETURM

Die Geschichte beginnt mit einem Blick zum Himmel, wo der ikonische Goose Tower stolz in die Höhe ragt.

Benannt nach der goldenen Gans, die Waldemar Atterdag nach seinem Sieg über die deutschen Hansestädte auf dem Turm platzierte, erzählt der Turm eine 650-jährige Geschichte. Obwohl die ursprüngliche Gans längst verschollen ist, kann man die Pracht des restaurierten Turms noch heute im Dänischen Schlosszentrum erleben.

Lesen Sie mehr über den Goose Tower.

ST. ANDREAS' KIRCHE

Am Fuße des Goose Tower kann man einen Spaziergang auf das Dach der St. Andrew's Church unternehmen.

Diese Kirche, einst Teil der Burg, ist voller mittelalterlicher Gräber. Menschen aus der Gegend wurden hier sowohl in der Kirche als auch auf dem Friedhof beigesetzt. Der Bestattungsort hatte jedoch großen Einfluss auf den Status. Je bedeutender oder wohlhabender der Verstorbene war, desto näher lag er am heiligsten Ort der Kirche.

Die Überreste der Kirche liegen unter der Erde, aber wir haben die Kirchenstruktur nachgebaut, sodass Sie Sankt Andreas oberirdisch erkunden können.

DIE RINGMAUER

Am gegenüberliegenden Ende der Burg kann man ganz nah an die alte Ringmauer herankommen, die zu den ersten Dingen gehörte, die freigelegt wurden, als Archäologen in den 1880er Jahren in Vordingborg erstmals Ausgrabungen durchführten.

Die Mauern wurden im Laufe der Jahre restauriert, um Wind und Wetter standzuhalten. Hier kann man in der Nähe der Burgruine stehen und den Blick über das Wasser und die Halbinsel Oringe genießen.

HISTORISCHER BOTANISCHER GARTEN

Wir spulen die Zeit zurück ins Jahr 1921. Damals – nach dem Ersten Weltkrieg – gründete der Gartenarchitekt GN Brandt einen historischen botanischen Garten im Herzen von Vordingborg.

Der Garten, der als erster seiner Art vom Renaissancegarten inspiriert war, ist seit 1921 ein lebendiges Archiv alter, verbreiteter Pflanzen, die der Kultur, der Schönheit und der Medizin dienten.

Hier können Sie rund um die Uhr farbenprächtige Pflanzen aus dem Mittelalter erleben – von tödlichen bis hin zu heilenden, halluzinogenen und vielem mehr.

Der Garten ist besonders im Sommer wunderschön, wenn einen beim Spaziergang eine Fülle von Farben und Düften überwältigt.